
Indikationen
Wann ist die Nebenschilddrüsen-Szintigraphie sinnvoll?
Primärer Hyperparathyreoidismus (pHPT)
- Erhöhter Kalziumspiegel und erhöhtes Parathormon (PTH) – die Szintigraphie lokalisiert das verantwortliche Adenom für die minimalinvasive Parathyreoidektomie.
Erhöhte Parathormon- und Kalziumwerte
- Biochemisch gesicherter Hyperparathyreoidismus vor geplantem Eingriff: Wo sitzt das Adenom – am Hals oder ektop im Mediastinum?
Präoperative Lokalisationsdiagnostik
- Entscheidet, ob eine minimalinvasive Hemithyreoidektomie möglich ist (singuläres Adenom) oder ob eine bilaterale Halsexploration erforderlich wird (Mehrdrüsenerkrankung).
Ektopes Nebenschilddrüsenadenom
- Adenome können ektop (z. B. im Mediastinum, hinter der Speiseröhre) liegen. Die SPECT/CT findet sie auch an atypischen Orten.
Rezidiv nach Operation
- Persistierender oder rezidivierender Hyperparathyreoidismus nach vorangegangener Parathyreoidektomie – Suche nach verbliebenen oder neuaufgetretenen Adenomen.
Ausschluss einer Mehrdrüsenerkrankung
- Differenzierung zwischen singulärem Adenom (70–80% der Fälle) und Mehrdrüsenerkrankung (Hyperplasie, multiple Adenome), die eine andere chirurgische Strategie erfordert.
Für einen reibungslosen Ablauf
Vorbereitung auf einen Blick
Ernährung
Medikamente (wichtig!)
Kleidung & Komfort
Wichtige Unterlagen
Risiken & Nebenwirkungen
Sicher behandelt

verständlich erklärt
Strahlenbelastung
Gut zu wissen