
Magenentleerungs-Szintigraphie
Gastroparese oder Dumping-Syndrom objektiv messen
Indikationen
Wann ist die Magenentleerungs-Szintigraphie sinnvoll?
Verdacht auf Gastroparese
- Wenn der Magen die Nahrung zu langsam entleert: Übelkeit, Erbrechen, frühzeitiges Sättigungsgefühl, Bauchschmerzen – häufig bei Diabetes mellitus, nach Magenoperationen oder idiopathisch.
Dumping-Syndrom
- Zu schnelle Magenentleerung nach Magenoperationen (z. B. Gastrektomie, Magenbypass): Schwindel, Herzrasen, Schweißausbrüche nach dem Essen.
Verlaufskontrolle nach Magenoperationen
- Überprüfung, ob eine Magenoperation die Entleerungsgeschwindigkeit normalisiert hat – oder ob sie eine Entleerungsstörung verursacht hat.
Therapiekontrolle bei bekannter Gastroparese
- Zeigt, ob die medikamentöse Therapie (Prokinetika) die Magenentleerung verbessert hat.
Unklare Übelkeit und Völlegefühl
- Wenn Gastroskopie und andere Untersuchungen keine strukturelle Ursache für anhaltende Übelkeit, Völlegefühl oder Blähungen gefunden haben.
Prätherapeutische Beurteilung
- Vor Einleitung einer Prokinetika-Therapie oder vor interventionellen Verfahren (z. B. gastrische Elektrostimulation): Baseline-Messung der Entleerungsrate.
Für einen reibungslosen Ablauf
Vorbereitung auf einen Blick
Nüchternheit (zwingend!)
Medikamente pausieren
Kleidung & Komfort
Wichtige Unterlagen
Risiken & Nebenwirkungen
Sicher behandelt

verständlich erklärt
Strahlenbelastung
Gut zu wissen